Die Geschichte der Erlösung
Christus, der Weg
Laßt uns mit einer wunderbaren, guten Nachricht beginnen!
GOTT LIEBT DICH!
Er liebt uns so sehr, daß Er möchte, daß wir zu Ihm kommen und mit Ihm leben. Oft, wenn wir Freunde treffen, die wir wirklich mögen, sagen wir „Warum kommt ihr nicht für ein paar Tage zu uns? Wir haben ein Gästezimmer. Kommt und bleibt eine Woche oder länger." Aber, das ist nicht das gleiche wie „Komm und lebe bei mir." Das ist eine Einladung für immer! Gott wird nie zufrieden sein, ehe wir nicht für immer bei Ihm im Himmel wohnen. Daher sagt Er diese Worte in Joh. 14:1-3:
„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubet an Gott und glaubet an mich!. In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn "s nicht so wäre, würde ich dann zu euch gesagt haben: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich wieder kommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin. "
Gott liebt uns so sehr, daß Er auf den Tag wartet, an dem wir für immer bei Ihm leben können!
Dies bringt uns zu unserer ersten wichtigen Frage: Weshalb sind wir heute nicht im Himmel? Weshalb ist Jesus noch nicht zurückgekommen so, wie Er es versprochen hat? Könnte es an der Entfernung liegen? Ich denke nicht, denn Christus ist schon oft auf diese Erde gekommen. Du wirst dich erinnern, daß Er während der Schöpfungswoche 7 Tage hier verbracht hat, und Er kam oft, um Adam und Eva im Garten Eden zu besuchen. Tatsächlich hat Er Spaziergänge mit Henoch unternommen. Er besuchte auch den alten Abraham und aß mit ihm in dessen Zelt. Er sprach mit Mose auf dem Berg Sinai. Jahrelang hatte Er Seinen Wohnsitz in der Wolke über der Stiftshütte in der Wüste- Wir lesen, daß Jesus als Baby in Bethlehem auf diese Welt kam, und Er lebte 33 Jahre bei den Menschen. Aus der Schrift wird es also ganz deutlich, daß Christus viele Male hier war. Entfernung ist kein Hindernis für Christus!
Betrachten wir es von einer anderen Seite. Könnte es ein Zeitproblem sein? Vielleicht ist es noch nicht Zeit für Christi Wiederkehr. Fast jedes Zeichen, das Christus für die Endzeit vorausgesagt hat, hat jedoch schon stattgefunden oder nimmt gegenwärtig vor unseren Augen Gestalt an. Skeptiker, Atheisten und Politiker stimmen darin überein, daß ein großes Ereignis bevorsteht! Was ist denn dann das Problem? Weshalb ist Christus noch nicht wiedergekommen?
Ich glaube, daß ich den Grund dafür in diese einfachen Worte fassen kann: Gott hat ein großes Problem! Wie kann Er den Sünder erretten, ohne daß die Sünde weiter existiert? Wie kann Er die Sünde vernichten, ohne den Sünder zu vernichten? ganz deutlich gesagt, wie kann sich Gott der Sünde entledigen, ohne dich und mich dabei zu verlieren? Wie kann Er uns in den Himmel nehmen, ohne die ansteckende Sünde mit uns aufzunehmen? Das würde den Tod im ganzen Universum verbreiten.. Ich sage dir, Gott hat ein sehr, sehr großes Problem!
Nun, einige Theologen behaupten, daß sie die Antwort auf Gottes Problem haben. Wie verhätschelnde Eltern, die glauben, daß ihre Kinder von den bösen Wegen ablassen, wenn sie erwachsen werden, lehren sie, daß man ihnen nur genügend Liebe geben muß. Die Erfahrung zeigt jedoch, daß das ein totaler Irrtum ist" Ebenso gibt es einige verhätschelnde Theologen, die lehren, daß die Menschen, die an Gott glauben Erlösung erhalten werden, wenn wir nur genug Liebe predigen. Immerhin sei Gott so voller Barmherzigkeit, Gnade und Vergebung, daß Er keinen totalen Gehorsam fordere.
Sie versichern, daß Christus am Kreuz allen Menschen bedingungslose Erlösung gab und daß alles, was Er vom Menschen fordert der „Glaube" ist.Der Sünder braucht sich keine Gedanken darüber zu machen wenn er weiterhin sündigt. Denn er ist in die Sünde hineingeboren, und es ist in diesem Leben unmöglich, mit dem Sündigen aufzuhören. Einige lehren sogar, daß Jesus bei Seiner Wiederkunft jedem Sünder augenblicklich eine neue Gesinnung geben wird, so daß sie nie wieder sündigen werden. Und somit wäre das Sündenproblem gelöst!" - Glaube das nur nicht! Das ist eine Lehre, die ein Gebräu des Teufels ist
„ Diese“ Friede, Freude, Eierkuchen Religion“, die die Sünde leicht nimmt und ständig bei der Liebe Gottes zum Sünder verweilt, ermutigt den Sünder zu glauben, dass Gott ihn erretten wird während er weiterhin sündigt und weiß,dass es Sünde ist. Das ist der Weg vieler, die vorgeben an die Wahrheit zu glauben.
Die Wahrheit wird außerhalb ihres Lebens gehalten, und das ist der Grund dafür, daß sie nicht mehr die Kraft hat die Seele zu überführen und zu bekehren.
Durchdenke dies einmal. Wenn Christus solch ein Wunder der augenblicklichen Verwandlung der Gesinnung und des Charakters von Sünde in Gerechtigkeit bei Seinem Kommen vollbringen würde, dann hätten die Atheisten recht, wenn sie Gott für all das Böse auf dieser Erde verantwortlich machen. Hätte Gott nicht Seine Nachfolger, schon von den Tagen Adams an, in dem Augenblick sündlos machen können, wenn sie behauptet hätten an Ihn zu glauben? Laß dich nicht durch diese falschen Lehren der Neuen-Theologie verleiten. Gott hat einen Weg, um das Sündenproblem zu lösen. Einen Weg. Sein Volk von ihren Sünden, nicht in ihren Sünden, zu erlösen. Gottes Weg wird uns ganz deutlich im Heiligtumsdienst gelehrt, in dem das Blut des Lammes angewendet wird.br>
Du wirst dich erinnern, dass Jesus gesagt hat:“Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“Joh.14,6. Und wenn wir ihm ins Heiligtum folgen, wo Er heute für uns vermittelt, dann werden wir Seinen Weg verstehen.
Das sind wahrhaftig gute Nachrichten, denn Jesus Christus kann das Sündenproblem lösen, und Er ermöglicht somit Ewiges Leben für jeden Sünder, der Christi Opfer annimmt und seinem Weg folgt, auf dem Er unsere Sünde von uns trennt. Gepriesen sei Gott! Er sagt uns: „Dein Weg oh Gott, ist im Heiligtum." Psalm 77,74
Betrachten wir nun die Schrift, denn sie offenbart, daß sich heute ein Heiligtum im Himmel befindet, und daß es zur Zeit des Alten Testamentes ein Heiligtum auf dieser Erde gab. Laß uns zuerst aus Heb. 8:1,2 lesen. Du wirst bemerken, daß sich dieser Vers auf das Heiligtum im Himmel bezieht. „ Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zu der Rechten des Thrones der Majestät im Himmel und ist ein Diener am Heiligtum und an der wahren Stiftshütte, welche Gott aufgerichtet hat und kein Mensch." Im neunten Kapitel des Hebräerbriefes lesen wir über das irdische Heiligtum in Vers 1+2:„Es hatte zwar auch der erste Bund seine Satzungen für den Gottesdienst und sein irdisches Heiligtum. Denn es war da aufgerichtet der vordere Teil der Stiftshütte "
Nun, da wir herausgefunden haben, daß das Neue Testament erklärt, daß es ein Heiligtum im Himmel gibt und daß es ein Heiligtum auf dieser Erde gab. wenden wir uns dem Alten Testament zu und lesen über das Heiligtum, das hier auf dieser Erde war. In 2. Mose 25,8 sagt Gott: „ Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, daß ich unter ihnen wohne."
Das irdische Heiligtum lehrt uns durch Symbole, wie Gott das Problem der Sünde im himmlischen Heiligtum löst. Es ermöglicht uns zu verstehen, wie Er Sünde und Sünder auseinanderhält, wie dies im Heiligtumsdienst geschieht. In der Tat bestand das irdische Heiligtum aus 3 Teilen: dem Vorhof, dem Heiligen und dem Allerheiligsten. An jedem dieser Orte wurde ein bestimmter Dienst vollzogen:
einer im Vorhof, einer im Heiligen und einer innerhalb des Allerheiligsten. Wir werden diese 3 separaten Dienste studieren, um zu erkennen, wie wir mit Christus zusammenarbeiten können, während Er unser Sündenproblem löst. Wenn Christus schließlich die Sünde von uns getrennt hat, wird es uns einmal möglich sein zu unserem Erlöser in den Himmel zu gelangen und mit Ihm dort zu leben, wo es keine Sünde mehr geben wird!
Ich weiß, daß wir uns alle danach sehnen, mit unserem Erlöser im Himmel zu sein. Wodurch wird dies jedoch ermöglicht? Der Schlußakt der Entfernung der Sünde vom Sünder fand nicht am Kreuz statt, wie es so viele lehren und glauben, sondern der Schlußakt der Versöhnung um der Sünde willen findet im Allerheiligsten des himmlischen Heiligtums statt.
Es könnte gar nicht deutlicher ausgedrückt werden. Augenblicklich findet ein Werk im himmlischen Heiligtum statt, das lebensnotwendig für die endgültige Versöhnung unserer Sünden ist. Das Opfer am Kreuz trennte die Sünde nicht von jedem einzelnen Sünder, sondern war eine „Vorsorge", bei der Christus die Strafe für die Sünden derer bezahlte, die sich der Vorsorge bedienen würden.
Somit kann die endgültige oder ewige Entfernung der Sünde, die im hinteren Teil des Heiligtums stattfindet, niemals erledigt sein. bevor das Werk im vorderen Teil vollbracht ist. Ebenso kann das Werk im vorderen Teil nicht stattfinden, bevor das Opfer auf dem Altar im Vorhof dargebracht wurde. Es ist daher von äußerster Wichtigkeit daran zu denken, daß diese drei separaten Schritte notwendig sind, um die Sünde für alle Ewigkeit vom Sünder zu trennen.
Als Gott Mose instruierte, das irdische Heiligtum zu bauen befahl Er „Mache es nach dem Vorbild." Es gab jedoch eine Ausnahme. Als es zum schreiben des Gesetzes Jehovahs kam sagte Gott: „Mose, Ich werde das tun." Beachte die Worte in 2. Mose 31,18
„ Und als der Herr mit Mose zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes: die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger Gottes."
Alles, was im irdischen Heiligtum zu finden ist, wurde von Menschen gemacht, außer den 10 Geboten,
diese wurden von dem unsterblichen Finger des allmächtigen Gottes in den Stein geschrieben. Die Wichtigkeit dieser Handlung wurde betont, als Mose die Steintafeln zerbrach, um sein Mißfallen am Götzendienst Israels zu zeigen. Gott sagte nicht:
„Mose, mach eine Kopie und lege sie in die Lade." Oh nein! Gott sagte: „Haue die zwei steinernen Tafeln zu wie die ersten und komm zu mir auf den Berg und mache dir eine hölzerne Lade, so will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten waren, die du zerbrochen hast; und du sollst sie in die Lade legen." 5. Mose 10,1+2. Es war Gott, der das zweite Mal mit Seinem göttlichen Finger das Gesetz schrieb. Somit sind die 10 Gebote über den Rest der Bibel erhaben, da Gott selbst die 10 Gebote schrieb.
Die 66 Bücher, die das Wort Gottes bilden, wurden durch Menschen unter der Inspiration des Heiligen Geistes geschrieben, aber die 10 Gebote wurden von Gott selbst geschrieben! Weshalb? Weil Gott nicht wollte, daß irgendein menschliches Element Sein göttliches Gesetz verunstaltet. Die 10 Gebote sind eine Kopie des himmlischen Gesetzes, das Gottes heiligen Charakter ausdrückt. Wenn wir sie also lesen, dann haben wir es mit dem großartigen Original zu tun, dem Gesetz Gottes, das wohlbehütet im himmlischen Heiligtum aufbewahrt ist.
Du wirst dich erinnern, daß etwa 60 Jahre nachdem Christus gekreuzigt wurde, auferstand und in den Himmel zurückkehrte, Gott das himmlische Heiligtum dem Johannes in einer Vision öffnete. Und was sah er dort? Er schreibt: „ Und der Tempel Gottes im Himmel ward aufgetan, und die Lade seines Bundes ward in seinem Tempel gesehen.“Offb.11,19nach dem
Kreuz sind aller Augen auf das himmlische Heiligtum gerichtet, in welchem das Gesetz Gottes zu sehen ist. Und weshalb war das so? Weil Gott möchte, daß diejenigen von uns, die in diesen letzten Tagen leben wissen, daß es einen richtigen und einen falschen Weg des Lebensstils gibt. Uns wurde gesagt: „ Beim lesen der Schrift wirst du feststellen, daß diese Wahrheit in vielen anderen Versen betont wird. z.B.: „ der Sünde Sold ist Tod" Rom. 6:23;und „sie sind allzumal Sünder" Rom. 3,23. Wir alle stehen also als Sünder vor dem Gesetz Gottes!
Dies bringt uns wieder zurück zu dem Sündenproblem, nicht wahr? Da wir alle gesündigt haben, wie ist es Gott da möglich unsere Sünden von uns zu entfemen, so daß wir in den Himmel aufgenommen werden und mit Jesus leben können, anstatt für unsere Sünden zu sterben, so wie es das Gesetz fordert?
Um dies zu beantworten laßt uns zurückgehen zum Heiligtum und den ersten Schritt dieses Prozesses der Trennung der Sünde vom Sünder entdecken. Diese Handlung wurde im Hof des Heiligtums vollzogen. Gott beschreibt, was dort tatsächlich vor sich geht. „Wenn aber sonst jemand aus dem Volk aus Versehen sündigt, daß er gegen irgendeines der Gebote des Herrn handelt, was er nicht tun sollte, und so sich verschuldet und seiner Sünde innewird, die er getan hat, so soll er zum Opfer eine Ziege bringen ohne Fehler für die Sünde, die er getan hat. " 3. Mose 4:27,28. Was tat also der Sünder? „ und soll seine Hand auf den Kopf des Sündopfers legen und es schlachten an der Stätte des Brandopfers. Und der Priester soll mit seinem Finger etwas von dem Blut nehmen und an die Hörner des Brandopferaltars tun und alles andere Blut an den Fuß des Altars gießen. All sein Fett aber soll er abheben,wie man das Fett des Dankopfers abhebt, und soll es in Rauch aufgehen lassen und auf dem Altar zum lieblichen Geruch für den Herrn.
So soll der Priester die Sühnung für ihn vollziehen, und ihm wird vergeben. " Aber wie konnte dies erreicht werden? Wenn du die Verse 5 und 6 im selben Kapitel liest, heißt es dort: „ Und der Priester, der gesalbt ist, soll vom Blut des Stieres nehmen und es in die Stiftshütte bringen " Der Priester bringt also dieses Blut in das Heiligtum. „ und soll seinen Finger in das Blut tauchen und damit siebenmal sprengen vor dem Herrn, an den Vorhang im Heiligen. "
Abermals finden wir. Abermals finden wir diese drei Forderungen, die erfüllt werden mußten. Dieser Mensch hat gesündigt, er hat das Gesetz gebrochen, er verdient es, für seine Sünde zu sterben. Aber Gott möchte nicht, daß er stirbt. Also überzeugt der Heilige Geist den Menschen von seiner Sünde; er bereut und sucht die Vergebung des Herrn. Er möchte leben und nicht sterben. Er glaubt an Christus und nimmt ihn als seinen Erlöser an. Gott hat in Seiner großen Liebe einen Weg bereitet, damit der Sünder schuldlos vor Gott werden kann, so, als ob er nie gesündigt hätte.
Der Sünder muß aber dem göttlichen Plan ganz gewissenhaft folgen, um derartige Vergebung zu erlangen und um von seiner Sünde getrennt zu werden. Zuerst muß ein Lamm in den Vorhof des Heiligtums als Opfer gebracht werden. Dann muß er seine Hände auf den Kopf des Lammes legen und seine Sünde über dem Kopf bekennen. Dadurch überträgt er seine Sünde auf das Lamm, dass zu seinem Stellvertreter wird. Dann nimmt er dieses Lamm, legt es auf den Altar, und mit seiner eigenen Hand ergreift er das Messer und durchtrennt die Kehle des unschuldigen Opfers. Somit nimmt er das Leben des Opfers für seine Sünde, anstatt für seine eigene Sünde zu sterben. Als nächstes wird das Blut in einer Schale aufgefangen, der Priester bringt das Blut in das Heilige des Heiligtums und es wird vor das Gesetz gesprengt.
Nun fragst du, weshalb das Blut in das Heiligtum gebracht werden muß? Weil das Blut das Leben des Opfers repräsentiert. In 3. Mose 17,11 heißt es ganz klar:
„Denn des Leibes Leben ist im Blut, " Und das Leben des unschuldigen Opfers muß vor den
Herrn gebracht werden; vor Sein Gesetz, um dessen Forderung zu erfüllen. Nun, da der schuldige Mensch seine Sünde auf das Lamm übertragen hat, trägt der Stellvertreter die Schuld und muß für die Sünde, die auf ihn übertragen wurde, sterben.
Gibt es keinen anderen Weg, auf dem Gott die Sünde von uns trennen kann? Die Antwort lautet: Absolut nicht! Denn Gott sagt: „ ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung."Heb. 9,22. Durchdenkst du dies alles sehr sorgfältig? Du siehst, der Stellvertreter muß sterben. Und wer mußte den Stellvertreter töten? Der Sünder! Denn seine Sünde machte den Tod notwendig!
Laß uns die Wirklichkeit dieses Erlösungsplanes betrachten. Wen repräsentiert das Lamm? Johannes der Täufer erklärte dies in unmißverständlichen Worten als Jesus zu ihm kam, um getauft zu werden. Johannes sagte, von Jesus sprechend: „ Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt." Joh. 1,29. Und deshalb kam Jesus auf diese Erde. Er kam, um uns zu retten; um für uns zu sterben! Jetzt verstehst du, daß, Sünde den Tod bedeutet, entweder ich sterben muß, oder daß ein Stellvertreter durch meine eigene Hand sterben muß. Dies ist nun die grundlegende Lektion, die wir durch unser Studium des Weges Gottes lernen, wie Sünde von uns getrennt wird.
Laß mich bitte noch einmal dieses Bild aufzeigen, wie der Sünder das Messer nimmt und das unschuldige Opfer tötet. Beobachte mit mir, wie das Lamm die Todeszuckungen erlebt und stirbt. Das Unschuldige stirbt für den Sünder; stirbt wegen der Sünde eines anderen. Und nun blicke rasch im Glauben auf das Lamm Gottes und betrachte Jesus Christus, das Lamm, das auf Golgatha für unsere Sünden stirbt. Erinnere dich, Petrus schrieb:
„ -welcher unsre Sünden selbst heraufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, auf daß wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch welches Wunden ihr seid heil geworden. " l. Petr.2,24
Was geschah mit dem Lamm auf dem Altar? Das Lamm starb! Was taten unsere Sünden Christus auf Golgatha an? Sie nahmen Sein Leben -wir waren es, die Christi Leben nahmen!
Millionen sind mit den historischen Tatsachen Golgathas vertraut. Sie reisen gerne ins „Heilige Land" und besuchen die Stelle, an der Jesus starb.Aber nur sehr wenige von ihnen erkennen, daß es ihre Sünde war, die das Lamm Gottes kreuzigte. Sie haben nie verstanden was Sacharja im 12. Kapitel in Vers 10 schrieb: „ Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, " Bist du im Glauben nach Golgatha gegangen und hast dort Christus entdeckt, der am Kreuz an deiner Statt stirbt und hast erkannt, daß es deine Sünden waren, die Sein Leben nahmen? Sag mir ganz ehrlich, hast du dich schuldig am Tod Christi gefühlt? Hast du dir den Herrn Jesus als deinen Stellvertreter vorgestellt, wie Er an deiner Statt stirbt?
Eine der traurigsten Beerdigungen, die ich jemals miterlebt hatte, wird uns helfen das Resultat des Todes Christi am Kreuz zu verstehen. Im Sarg lag der Körper eines sehr kleinen Jungen, der einzige Sohn seiner trauernden Eltern. Dieser kleine Bub starb bei einem Unfall, der durch seinen Vater verursacht wurde. Denn dieser hatte nicht gewußt, daß sein kleiner Sohn ihm in die Garage gefolgt war. Als der Vater rückwärts aus der Garage fuhr, tötete er das Kind augenblicklich. Obwohl es ein Unfall war, kann ich die Trauer, die sich im Gesicht des Vaters widerspiegelte, nicht beschreiben. Wenn du über Golgatha nachsinnst siehst du Christus, das Lamm, das deinen Tod stirbt. Du weißt, daß Sein Tod kein Unfall war, weil Sein Tod durch unsere teuflischen Sünden verursacht wurde. Christus, sterbend am Kreuz, als unser Stellvertreter, unsere Sünden tragend, hilft uns die Bedeutung Golgathas zu erkennen. Wir können nicht anders als auszurufen:
„Oh Gott, ist dies, was ich deinem geliebten Sohn angetan habe, ist dies der Preis für meine Erlösung?
Sage mir, wenn dieser Vater, der versehentlich seinen kleinen, kostbaren Sohn getötet hat, eines Tages einen anderen Sohn haben würde, denkst du, daß er in Zukunft vorsichtiger beim Herausfahren des Autos aus der Garage wäre? Du kannst sicher sein, er möchte nicht, daß sich diese Tragödie jemals wiederholt.
Ebenso ist es, wenn wir nach Golgatha gehen und Jesus an unserer Statt sterben sehen, gekreuzigt für unsere Sünden, dann bricht unser Herz. Denn wir wissen, daß es unsere Sünde war, die Ihn dorthin brachte, und wir möchten diese Sünde niemals wiederholen. Statt dessen rufen wir aus: „Oh Gott, nimm diese Sünde von mir und mach, daß Golgatha mir solch einen Haß gegen Sünde gibt, daß ich nie wieder solch eine Sünde begehe."
Christus ist der einzige Weg durch den die Sünde vom Sünder getrennt werden kann. „ Gott -wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. " . 1.Mose 22,8.