Schauplatz Erde:   Was wird gespielt ?

H.J.Moschong

 

Jeder Mensch stellt eines Tages die großen Sinnfragen: Wer bin  ich? Woher   komme ich? Was bringt die Zukunft? Und er versucht, diese Fragen auf verschiedene Weise zu beant­worten um am Ende enttäuscht festzustellen, daß diese Wege nicht zum wahren Frieden ge­führt haben.

Aber da ist Einer, der die Menschen von Anfang liebte. Er hat die Welt und das Universum nach seinen Plänen geschaffen. Deshalb ist er als einziger kompetent, über den Ursprung und das Ziel der Geschichte Auskunft zu ge­ben. Interessiert es Sie, was Gott über die gro­ßen Sinnfragen zu sagen hat? Dann kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit. 

... Gott rief durch sein Wort die Welt ins Dasein. Johannes 1,1-3

Er schuf Sterne und Milchstraßen, die er mit Lebewesen bevölkerte. Das Prinzip der Liebe herrschte überall. Als Boten zwischen den Welten erschuf Gott mächtige Geistwesen, die die Bibel Engel nennt. Psalm 91,11

Der schönste und klügste Engel hieß Luzifer, der Sohn der Morgenröte. Weil er so schön war, wurde er stolz und vergaß, daß er von Gott abhängig war. Er wollte Gott gleich sein . Hesekiel 28,14-17

Luzifer hetzte die anderen Engel gegen Gott auf. Er wollte das Gesetz Gottes, die Grundlage des Universums, abändern und den eigenen Bedürfnissen anpassen. Aber das war unmöglich. Unordnung und Tod wären die Folgen gewesen. Luzifers Krieg gegen Gott endete mit seiner Verbannung. Er wurde mit seinen Anhängern auf die Erde geworfen. Jesaja 14,12-15   Offenb.12,7-9

Das ganze Universum sollte zusehen, was geschehen würde, wenn sich Geschöpfe Gottes nicht an die Schöpfungsordnung hielten... Hesekiel 28,17b

Inzwischen hatte Gott die Erde geschaffen. In wenigen Tagen war durch das Wort Gottes ein idealer Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen entstanden. Am sechsten Tag formte Gott eine Gestalt, die ihm ähnlich war: den Menschen. Er hauchte ihm seinen Atem ein, gab ihm seinen Geist, machte ihn zu einer lebendigen Seele. 1.Mose 1,1-23     1.Mose 1,27-31

Er gab ihm die Fähigkeit zu wählen, frei zu denken und zu handeln, zu lieben und die Umwelt zu pflegen.

Damit Adam nicht allein war, schuf ihm Gott ein Gegenüber.

Eva wurde aus einem Körperteil Adams geschaffen, damit beiden klar wurde: wir gehören zusammen, wir sind eins. Gott fügte diese erste Ehe zusammen. Er will, daß Ehepaare fest zusammenhalten. Ihre Liebe und Treue soll ein Modell für die Liebe Gottes sein.

Am Ende des sechsten Schöpfungstages rief Gott die ersten Menschen zu sich. Er wollte mit ihnen gemeinsam die schöne Schöpfung betrachten und sich daran freuen. Er reservierte einen Wochentag zum Andenken an sein Wirken für uns. Jeder siebte Tag, jeder Sabbat, soll uns an Gott erinnern. Wir sollen seine Liebe noch tiefer begreifen.   1.Mose 2,2+3

Die Menschen lebten sehr glücklich zusammen. Abends besuchte sie Gott und unterhielt sich mit ihnen. Er warnte sie auch vor dem Feind Gottes. Luzifer würde versuchen, sie auf seine Seite zu ziehen und in ihnen Zweifel an Gottes Liebe und Fürsorge wecken.

Mitten im Garten standen zwei Bäume, die anders waren als die übrigen. Der Baum des Lebens war ein Symbol der ungetrübten Ge­meinschaft mit Gott. Daneben stand der Baum der Erkenntnis. Von seiner Frucht sollten die Menschen nicht essen, denn sie verkörperte den eigenmächtigen Griff nach Wissen und Macht, unabhängig von Gott und seinen Gesetzen. Hier an diesem Baum durfte  Luzifer die Menschen ansprechen. Gott warnte Adam und Eva vor diesem Baum. Sollten sie davon essen, müßten sie sterben.  1.Mose 2,16-17

Eines Tage näherte sich Eva dem verbotenen Baum. Luzifer benutzte eine glitzernde Schlange als Sprachrohr. Eva ließ sich verführen und aß von der Frucht. Auch Adam aß, weil er sich nicht von Eva trennen wollte. 1.Mose 3,1-6

Dadurch gewann Luzifer die Oberherrschaft über unseren Planeten.

Die beiden Menschen versteckten sich vor Gott, weil sie ein schlechtes Gewissen hatten. Doch Gott ging ihnen nach. Er ließ sie nicht mit ihren Problemen alleine, sondern versprach ihnen, daß es für alle Menschen einen Rückweg gäbe. Sie könnten wieder Gottes Kinder werden, obwohl sie sich durch ihren Ungehorsam dem Feind Gottes ausgeliefert hatten. Gott wollte die Schlange besiegen und endgültig vernichten. Er würde ihre Strafe übernehmen und sich für die Menschen opfern.  1.Mose 3,8-10  1.Mose 3,15

Als Merkzeichen gab Gott den Menschen Felle von geschlachteten Lämmern. Ein sündloser Stellvertreter mußte sterben. Gute Täten oder Opfer konnten den Ungehorsam nicht sühnen. 1.Mose 3,21

Adam hatte Kinder. Der Fluch der Sünde zeigte sich schon bei Kain, der seinen Bruder umbrachte. Das lange Leben der Menschen ermöglichte große Fortschritte in Wissenschaft und Technik. Aber auch das Böse entwickelte sich. Nur noch wenige Menschen glaubten an Gott. 1.Mose 4,8 

Henoch war solch ein treuer Mann. Er bezeugte durch sein Leben, daß die Gemeinschaft mit Gott den Charakter veredelt und ein liebevolles Wesen hervorbringt. Gott beschloß, diesen Mann lebendig von der Erde wegzuholen. 1.Mose 5,21+24

Auch Noah war treu und zuverlässig. In einer Zeit des moralischen Niedergangs trat er entschieden für das Gute ein.

Damals hatten Rücksichtslosigkeit und Egoismus derart überhand genommen, daß schon kleine Kinder zu Ungeheuern wurden. Gott sah, daß mit der Menschheit nichts mehr anzufangen war. 1.Mose 6,5-7

Er wählte sich Noah und seine Familie. Sie sollten ein großes Schiff bauen. Gott wollte durch eine große Wasserflut alles Leben auf der Erde vernichten. Nur wer Noahs Schiff bestieg, sollte gerettet werden. Überall waren die Leute mit Vergnügungen und Eßgelagen beschäftigt. Sie gaben sich Geheimkulten hin. Ihr Gottesdienst war Ich bezogen. Jeder dachte nur noch an sich selbst. 1.Mose 6,8-22

Noah hatte lange an der Arche gebaut und zur Umkehr aufgefordert. Dann ging er mit seiner Familie und vielen Tieren in die Arche. Gott schloß die Tür hinter ihnen zu. Die letzte Chance zur Rettung war vorbei  1.Mose 7,1-16

Die Erde bebte und zerriß, unterirdische Meere schossen nach oben. der Wassergürtel der die Erde vor den schädlichen Strahlung aus dem Weltall geschützt hatte, brach entzwei.  Wassermassen donnerten auf die Erde herab. Die Menschen waren vor Angst außer sich. Sie flüchteten auf Hügel und Berge, und die Tiere flohen mit ihnen. Erdrutsche und Steinlawinen verschütteten viele Tiere und geben noch heute Zeugnis von der damaligen Tier- und Pflanzenwelt.

Das Wasser stieg unerbittlich weiter, bis alles bedeckt war. In kurzer Zeit war die gesamte Zivilisation untergegangen. 1.Mose 7,17-24

Noah und seine Familie wurden beschützt. Nach über einem Jahr verließen sie die Arche und betraten eine veränderte Welt. Sie waren schockiert: überall schroffe Felsen, nackte Gipfel, reißende Flüsse und ein schneidend kalter Wind. 1.Mose 8,14

Aber Gottes Versprechen gab ihnen Trost und Hoffnung:

Nie wieder sollte eine Sintflut kommen. Dafür bürgte der Regenbogen. 1.Mose 8,21

Der Urenkel Noahs hieß Nimrod. Die Ge­schichte beschreibt ihn als große Persönlich­keit. Er begann, Städte zu bauen und ließ dort die Sonne und die Sterne anbeten.

Als Zentrum der neuen Religion wollte man einen gigantischen Turm bauen. Hier sollte die ganze Menschheit geeint werden in ihrer Rebellion gegen den Schöpfergott. Doch Gott lächelte über ihren Eifer und verwirrte ihr Sprachzentrum. Auf einmal konnte keiner den anderen richtig verstehen. Daraufhin zerstreute sich die Menscheit über die ganze Erde. Dieser Ort wurde Babel genannt. Das heißt Pforte zum Himmel, aber auch gleichzeitig Verwirrung Später wurde aus Babel das Reich Babylon.  1.Mose 10,8+9   1.Mose 11,1-9

Babylon erstreckte sich vom Rand der nördlichen Berge bis an die Grenze des heutigen China, vom Mittelmeer nach Süden bis zum persischen Golf. An der Südgrenze lag die große Stadt Ur in Chaldäa, gegründet etwa 2150 vor Christus. In dieser Stadt wurden Mond und Sonne angebetet, außerdem wurde dort esoterisches Wissen gepflegt und weitergegeben. Hinter allen Zahlensymbolen stand der Name jenes Geheimnisvollen, der nach Überlieferung der Alten im Himmel ungerecht behandelt worden war.

So lebte man in Ur: einerseits eine hohe Zivilisation mit allem Luxus, andererseits war der Mensch durch die Götzenanbetung verkommen und verdorben.

Aber einen gab es in Ur, der Gott treu geblieben war. Gott rief Abraham mit seiner Familie aus Ur heraus. Er sollte in ein Land ziehen, das er noch nie gesehen hatte. Abraham folgte dem Ruf Gottes und glaubte seinen Verheißungen auf ein besseres, sinnvolleres Leben. So zogen sie mit ihren Herden 2500 km weit durch das Euphrattal bis nach Palästina. 1.Mose 11,31+12,1-3

Abraham hatte lange kein Kind. Seine Frau Sara überredete ihn zur Zweitehe mit ihrer Leibmagd Hagar. Hagars Sohn Ismael war aber nicht der verheißene Erbe, von dem der Welterlöser stammen sollte. Die Nachkommen Ismaels sind die heutigen Araber. 1.Mose 16,1+2

Doch Gott machte sein Versprechen wahr, als es menschlich undenkbar geworden war. Im hohen Alter brachte Sara einen gesunden Jungen zur Welt, den sie Isaak nannte. Als Isaak älter geworden war, stellte Gott den alten Vater Abraham auf die Probe. Gott befahl  ihm,  seinen  geliebten  Sohn als Brandopfer darzubringen. Und Abraham war zu diesem Opfer bereit. Als Abraham das Messer hob, um gegen     1.Mose 21,1+2

seine  Vatergefühle das zu tun, was Gott ihm befohlen hatte, hielt ihn Gott zurück. Nicht Isaak sollte sterben, sondern ein Schafbock, der sich im Gestrüpp verfangen hatte. Dieses Geschehen sollte den Erlösungsplan verdeutlichen. Wie der Vater seinen Sohn hergeben mußte, so war auch Gott bereit, seinen Sohn zu opfern. Der Widder symbolisierte das stellvertretende Opfer des Gottessohnes, der stirbt, damit der schuldige Mensch leben kann. So lernte Abraham die Liebe Gottes noch besser verstehen. 1.Mose 22,1+2  1.Mose 22,10-13

Weil Jakob, ein Sohn Isaaks, zu Lügen griff, um sein Ziel zu erreichen, mußte er fliehen. Unterwegs träumte er von einer Leiter, die bis zum Himmel reichte. Gottes Engel stiegen darauf herab und hinauf. Da merkte Jakob, daß ihn Gott trotz seiner Schuld nicht verlassen hatte. In schweren Jahren lernte Jakob, daß er auf Gott vertrauen konnte.1.Mose 27  1.Mose 28,12-15

Er bekam einen neuen Namen, den Gott ihm gab. Jetzt hieß er nicht mehr Jakob -    Betrüger - sondern Israel, denn er hatte über sich selbst gesiegt.1.Mose 32,25-29 

Israel, Vater von 12 Söhnen, wurde Ahnherr des Gottesvolkes. Einer der Söhne -Josef­wurde von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft. 1.Mose 37,28 

Durch Josef konnte Gott zeigen, wie er am Geschick der Völker Anteil nimmt. In den Hungerjahren hatte er die Möglichkeit, seine ganze Sippe nach Ägypten einzuladen. Im Lauf der Jahrhunderte wurden sie dann zu harten Sklavendiensten gezwungen. Sie hatten es schwer und stöhnten unter der Last. Aber Gott hatte sie nicht vergessen. 1.Mose 45,5-8   1.Mose 47,1  2.Mose 1,13+14 

Er wählte sich den Adoptivsohn der ägyptischen Königstochter, Mose. Mose sollte das Volk Israel aus der Sklaverei befreien.  2.Mose 2,1-10+3,10

 Die Israeliten sollten vor dem Tage des Auszugs ein Lamm schlachten und dessen Blut an die Türpfosten streichen. Das hieß: Wir sind mit Gottes Rettungsplan einverstanden.  2.Mose 12,12-14

Durch die Teilung des Roten Meeres zeigte Gott, daß die Israeliten sich seiner Führung anvertrauen konnten. Alle, die dem Ruf Gottes entschlossen gefolgt waren und Ägypten verlassen hatten, waren gerettet. Hinter ihnen wogten die Wasser des Schilfmeeres im Triumph über den ägyptischen Feind. Vor ihnen lag der Weg nach Kanaan, die Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Sicherheit. Doch mußten sie von Gott erzogen werden, weil sie den ägyptischen Lebensstil gewohnt waren.        2.Mose 14,15-31   2.Mose 16,2+3

Gott versorgte sein Volk in der Wüste. Er gab ihnen Wasser aus dem Felsen zu trinken und er gab ihnen Brot. Jeden Morgen fand man am Rand des Lagers kleine weiße Körner. Sie wurden gesammelt, pro Kopf etwa dreieinhalb Liter. Daraus wurden verschiedene Gerichte zubereitet. Am sechsten Wochentag sollten sie die doppelte Menge sammeln und im voraus zubereiten, denn am siebten Tag war der Ruhetag. Da war kein Manna zu finden.

Der Sabbat war schon bei der Schöpfung als Ruhetag, als Denkmal der Schöpfung, eingesetzt worden. Durch das Manna-Sammeln an sechs Tagen wurde das Volk daran erinnert, daß Gott in den 6 Arbeitstagen für uns vorsorgt. Am siebenten Tag können wir ausruhen und uns Zeit für Gott nehmen.  2.Mose 17,1-716,14-35 

Am Sinaigebirge lagerte das Volk; das war der Ort, an dem Gott die Gebote verkündete, die er Mose in Form von zwei steinernen Täfeln übergab. Diese Prinzipien sind zeitlos gültig. Sie regeln auch das Zusammenleben der Menschen. Voraussetzung der Zehn Gebote ist eine persönliche Beziehung zum Schöpfergott. Das Volk lernte das nur schwer.  2.Mose 20,1-17

Durch symbolische Handlungen sollten sie begreifen, wie Gott den Menschen helfen wollte. Deshalb sollten sie ihm ein Heiligtum bauen. Alle Gegenstände im Heiligtum deuten auf das zukünftige Opferlamm, auf den Welterlöser hin. Im hinteren Raum des Zeltes offenbarte sich Gott. Dort stand eine vergoldete Lade, in die man die beiden Gesetzestafeln hineingelegt hatte. Gottes Finger hatte die Zehn Gebote eingegraben als Zeichen, daß dieses Sittengesetz ewig gültig sein würde. Der genau passende Deckel wurde Gnadenstuhl genannt. Zwei Engelstatuen symbolisierten das Interesse des ganzen Universums am Ergehen der Menschheit. Zwischen den beiden vergoldeten Engeln zeigte sich Gottes Herrlichkeit in Gestalt einer leuchtenden Wolke.  2.Mose 25,8+9

Nach 40 Jahren Wüstenwanderung führte Gott das Volk ins verheißene Land. Josua 1,1+2

Israel hatte gläubige und ungläubige Könige. Unter den guten Königen kam das Volk zu Wohlstand, es herrschte Friede. Wenn aber ein Götzendiener regierte, gab es harte Zeiten.

 König David vereinte die Stämme zu einem gemeinsamen Reich. Sein Sohn Salomo baute einen großen Tempel zur Anbetung Gottes. 2.Samuel 5,1-5   1.Könige 6,1f 

Salomo heiratete viele ausländische Frauen. Da er ihren Glauben tolerierte, ließ er sie weiterhin Götzen anbeten. Der Königshof übte einen starken Einfluß auf das Volk aus. Schon bald wurden überall im Land Bilder verehrt.  1.Könige 3,1-3

Immer wieder mußte Gott zusehen, wie sein geliebtes Volk von Luzifer umgarnt und weggelockt wurde.

Ein Erziehungsmittel für Israel bestand in der Bedrohung von ihren Feinden. So kam es auch zur Gefangennahme und Wegführung nach Babylon. Unter ihnen waren z.B. Daniel und seine drei Freunde. Sie kamen aus gläubigen Elternhäusern. Sie hatten bereits eine persönliche    Entscheidung    für    den Schöpfergott getroffen. Deshalb ließen sie sich nicht vom Prunk des babylonischen Hofes blenden. Sie blieben ihrem Gott treu und hielten sich weiter an seine Grundsätze.  Daniel 1,8-21

Eines Nachts hatte Nebukadnezar, König von Babylon, einen Traum, an den er sich morgens nicht mehr erinnern konnte. Gott wollte dem König zeigen, was in Zukunft geschehen sollte; und er sagte durch Daniel die Deutung:

Der König hatte ein großes Standbild gesehen. Der Kopf war aus Gold gewesen, Brust und Arme aus Silber. Bauch und Hüften aus Kupfer. Die Beine der Statue waren aus Eisen, seine Füße und Zehen aus Eisen mit Ton vermischt. Diese Statue wurde schließlich von einem Stein getroffen, der sie zerstörte und zu einem Berg wurde. An diesem Bild sollte Nebukadnezar den Ablauf der Weltgeschichte erkennen. Daniel 2,1-47

Der goldene Kopf war ein Symbol für König Nebukadnezar und sein Reich. Nach ihm würde ein geringeres Reich folgen. Danach sollte wieder ein anderes Reich kommen - durch Kupfer dargestellt. Eisen charakterisierte das nächste Reich, das sich dann in verschiedene Teilreiche aufgliedern würde. All diese Reiche würden schließlich durch einen Stein zerstört, der ohne Zutun von Menschen herabfiel und die Füße des Bildes zerschmetterte.Der Stein würde zum großen Berg anwachsen, und zu einem Reich werden, das nie vergehen sollte.

Dieser Traum ging genau in Erfüllung, wie die Geschichte zeigt. Babylon wurde von den Persern erobert. Dann marschierte Alexander der Große quer durch Europa und Kleinasien. Seine Armeen standen auch in Babylon. Die Griechen wurden vom eisernen Rom besiegt und dem römischen Recht unterworfen. Nach Jahrhunderten zerfiel das römische Reich in viele Einzelstaaten, die sich zwar durch Bündnisse miteinander mischten, aber bis heute nicht zusammenhalten. Bald aber wird der große Stein fallen und der menschlichen Geschichte ein Ende setzen.

Das war Adventhoffnung im Alten Testament.

Kaiser Augustus war es, Herrscher des römischen Reiches, der eine weltweite Volkszählung anordnete.  Galater 4,4-5

Damals wanderte eine junge Frau namens Maria mit ihrem Mann Joseph nach Bethlehem, um sich dort registrieren zu lassen.Lukas 2,1-5

Dort wurde ihr Sohn Jesus geboren. Einfache Hirten begrüßten den Welterlöser als erstes. Später kamen weise Männer aus dem Osten angereist. Aus den prophetischen Büchern des Alten Testaments hatten sie herausgefunden, daß jetzt der Retter zur Welt kommen sollte. Gott hatte auch den Geburtsort Bethlehem vorhersagen lassen. Lukas 2,6-14   Micha 5,1

Jesus wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Sein Pflegevater Josef war Zimmermann. Jesus lernte dieses Handwerk und führte die Werkstatt nach dem Tode seines Vaters selbständig weiter.   Lukas 2,51+52

Als er etwa 30 Jahre alt war, begegnete er dem Täufer Johannes. Dieser Mann war von Gott beauftragt, das jüdische Volk auf die Ankunft des Erlösers vorzubereiten. Johannes rief zur Lebensänderung auf. Er tauchte die Menschen im Jordanfluß unter zum Zeichen, daß ihre Sünden vergeben waren und daß sie ein neues Leben mit Gott begonnen hatten. Auch Jesus, der einzig Sündlose, ließ sich taufen. Er wollte durch sein Beispiel zeigen, wie die Menschen ihren Glauben an ihn bekennen sollten.  Mattäus 3,13-17    

Danach ging Jesus in die Wüste und fastete und betete 40 Tage lang. Als er am schwächsten war, griff ihn der Feind an. Aber Jesus widerstand der Versuchung, seinen Hunger durch ein Wunder zu stillen. Er ließ sich nicht zum Stolz und zur Anmaßung oder gar zu falscher Anbetung verführen.  Matthäus 4,1-8  Lukas 4,1-13

Jesus kam als Sieger aus der Wüste, aber er wurde immer wieder neu versucht. Jesus hat Leid und Schmerzen am eigenen Leib erfahren. Deshalb ist er ein verständnisvoller Freund, ein mitfühlender Vermittler zwischen Gott - Vater und den Menschen. Lukas 4,14

 Jesus erzählte von Gott und seinen Grundsätzen. Er brachte den Menschen bei, wie man mit Gott ins Reine kommt und wie man richtig handelt. Er heilte die Menschen von ihren Krankheiten, brachte ihnen neue Hoffnung. Er gab jedem die Chance, ein Kind Gottes zu werden.  Matthäus 5,1ff

Jesus wurde immer berühmter. Die Menschen liefen ihm nach. Mütter brachten ihre Kleinen, damit er sie segne. Keinen schickte Jesus weg. Lahme konnten wieder gehen. Blinde sahen und Leprakranke wurden rein. Sogar Tote erwachten zu neuem Leben. Tausende, die ihm zuhörten, bekamen zu essen.   Matthäus 11,4+5

Die eifersüchtigen Priester beschlossen, Jesus zu töten. Im dritten Jahr seines öffentlichen Wirkens ging Jesus zur Passahzeit nach Jerusalem. Er wußte, was ihn erwartete.   Lukas 22,1+2

Bevor die Priester ihn fingen, wollte er Abschied feiern mit seinen Schülern. Er ließ durch seine Jünger einen Saal für das Passah-Mahl herrichten.

Die Schüler dachten ständig darüber nach, wer von ihnen wohl der wichtigste sei. Im Geist verteilten sie schon die Posten im erwarteten Königreich des Messias. Da nahm Jesus eine Wasserschüssel und begann, seinen Schülern die Füße zu waschen. Die Jünger schämten sich. Besonders Petrus wehrte sich.   Johannes 13,1-17

Allen wusch Jesus die Füße, auch seinem Verräter. Dann nahm er das ungesäuerte Brot und den unvergorenen Passah-Wein. Nicht länger sollte ein geschlachtetes Lamm die Tat Jesu symbolisieren. Dieses Zeichen würde sich am nächsten Tag erfüllen.

 Von nun an sollten gebrochenes Brot und roter Traubensaft Zeichen seines Opfers sein. Allen Menschen, die Jesus als persönlichen Retter annähmen, würde ewiges Leben zugesichert. Jesus wollte ihnen auch die Kraft geben, Gott treu zu sein und ihm zu gehorchen. Das war der neue Bund Gottes mit den Menschen.   Matthäus 26,26-30

Schon vor seinem Verhör stand das Urteil über Jesus fest. Die Priester waren voreingenommen und stimmten für seinen Tod. Am nächsten Morgen führte man Jesus zum römischen Statthalter.   Matthäus 26,57

 Da stand Jesus, unschuldig, gütig, freundlich und hilfsbereit. Neben ihm wand sich Barrabas in Ketten, ein Schwerverbrecher, die Verkörperung alles Bösen, ein Betrüger, der über Leichen ging.

Und das Volk wählte Barrabas und schickte Jesus in den Tod.   Johannes 19,5+18,40

 Den Beobachtern im Universum wurde ein für alle Mal bewußt, wie böse Luzifer war, denn von ihm war das Volk, waren die Priester beeinflußt und verhetzt worden. Die Art, wie Luzifer mit Jesus umging, öffnete allen Bewohnern des Universums die Augen über sein Wesen und seine Pläne.

Man stelle sich vor, was Jesus duldete: da drückte ihm einer einen dicken Dornenkranz in die Stirn und spuckte ihm ins Gesicht. Er wurde geschlagen und ausgepeitscht. Das schwere Kreuz, das für Barrabas bestimmt gewesen war, wurde ihm auf die Schulter gelegt. Er hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen, nichts getrunken. Er hatte nachts nicht geschlafen. Er war hin- und hergestoßen und gefoltert worden. Sein Rücken blutete. Matthäus 27,28-30

Das alles erduldete JESUS für mich. Wie sieht meine Antwort aus?

Mit Jesus sollten zwei Kameraden des Barrabas gekreuzigt werden. Man legte die Verurteilten auf die Kreuzbalken und band sie fest. Bei Jesus nagelte man die Hände und Füße noch zusätzlich an. Dann wurde das Kreuz angehoben und in das dafür vorbereitete Loch gestoßen.  Lukas 23,32

Einer der Räuber merkte, was ihm fehlte. Er sehnte sich nach Erlösung, und er bat um Rettung. Und Jesus versprach ihm: Ich sage dir heute - wo es so aussieht, als wäre meine Sache verloren - ich sage Dir heute, wo viele den Glauben an mich verlieren - du wirst mit mir im Paradiese sein. Und diesem namenlosen Sünder wurde in der letzten Lebensstunde noch Gnade geschenkt. Sein Platz im Reich Gottes war gesichert. Dann starb Jesus.  Lukas 23,40-43  Ein Erdbeben erschütterte den Boden und ließ den dicken Vorhang im Tempel von oben bis unten zerreißen. Dem Priester fiel das Schlachtmesser aus der Hand, das Lamm konnte entkommen. Tieropfer hatten jetzt keine Bedeutung mehr. Das wahre Opfer, Jesus, der Sohn Gottes, hatte sein Leben gelassen. Jetzt war der irdische Tempel nicht mehr nötig.   Matthäus 27,51

 Am Sabbat ruhte Jesus im Grab. Auch seine Jünger heiligten diesen Tag. Dann begann mit dem Sonnenuntergang der erste Werktag. Da erschien ein Engel Gottes, zerbrach das römische Siegel und rollte den Stein weg, der die Höhle verschlossen hatte.    Lukas 23,55+56   Matthäus 28,1-7

Jesus nahm durch seine göttliche Macht wieder sein Leben an sich und verließ das Grab als Sieger über den Tod. Nun war Satan endlich gestürzt.

Das ganze Universum hatte erkannt, daß Gott recht hatte. Die treuen Engel Gottes freuten sich über diesen Sieg.

Jesus blieb noch 40 Tage bei seinen Schülern und bereitete sie auf ihre künftige Aufgabe vor. Sie waren die erste Gemeinde. Sie hatten keine Gebäude, keine Organisation im Rücken und nur wenig Geld. Aber sie waren nicht machtlos.

Als Jesus in den Himmel zurückgekehrt war, um dort seinen Mittlerdienst für die gläubigen Menschen aufzunehmen, sandte er seiner Gemeinde einen Stellvertreter, den Heiligen Geist. Diese göttliche Geistmacht gab den ersten Christen übernatürliche Fähigkeiten. Sie konnten zum Beispiel Fremdsprachen sprechen, die sie vorher nicht gelernt hatten. Johannes 16,7-15   Apg.2,4+11

Nun trugen sie die Gute Nachricht vom Leben und Tod Jesu und von seiner Auferstehung zu allen Völkern der Erde. Sie gründeten überall Gruppen und Gemeinden.   Apg. 16,6-15

Johannes, der beste Freund Jesu, sah diese Gemeinden in Visionen. Sie waren durch Leuchter symbolisiert, die der Welt Licht bringen sollten. Johannes sah den Werdegang der Kirchengeschichte voraus. Offenb.1,1  Offenb.1,12

 Viele Christen starben auf dem Scheiterhaufen oder wurden wilden Tieren vorgeworfen. Johannes sah diese Zeit unter dem Symbol des roten Pferdes. Israel war nun nicht mehr von Gott bevorzugt. Jerusalem wurden von den Römern zerstört und das Volk in alle Länder zerstreut.   Offenb. 6,4

 Das schwarze Pferd stellte das dunkle Mittelalter dar. Der Plan der Erlösung der Menschen war verdunkelt worden.  Offenb.6,5

 Danach vermischte sich das Christentum so mit heidnischen und babylonischen Religionselementen, daß der Feind triumphierte. Gottes heiliges Gesetz wurde von Menschen verändert. Erst zur Reformationszeit wurde das Licht wieder angezündet. Jahrhundertelang war die Bibel ein geheimes Buch gewesen. Das gewöhnliche Volk hatte keinen Zugang zum Wort Gottes. Doch dann wurde es in die einzelnen Volkssprachen übersetzt und von den Waldensern heimlich von Stadt zu Stadt getragen. Die Waldenser mußten sich in Tälern und Höhlen verstecken, damit sie nicht von der Inquisition aufgegriffen und zu Tode gefoltert wurden.   Daniel 7,25

Dann erfand Gutenberg die beweglichen Lettern. Luther übersetzte die Bibel in die Volkssprache. Gläubige Theologen wie Hus und Calvin gaben das unverfälschte Wort Gottes an das Volk weiter. Das führte zu einem Aufbruch innerhalb der Kirche und später auch zu Religionskriegen. Viele Christen flüchteten deshalb nach Amerika, wo sie Gewissensfreiheit fanden. 

Von Amerika aus wurden Missionare in die ganze Welt geschickt. Sie verkündeten die Gute Nachricht von der Erlösung durch Jesus Christus. Und sie bereiteten die Menschheit auf die vorhergesagte Wiederkunft lesu vor. Die Menschheit sollte aus dem Lügennetz der heidnischen Religionen befreit werden und zur Anbetung des Schöpfers zurückfinden.    Offenb.14,6-12

Johannes sah diese Verkündigung unter dem Symbol von drei mächtigen Engeln voraus. Sie warnen die Menschen vor dem Malzeichen, das der Feind Gottes den Menschen aufdrücken will. Es wird eine falsche Erlösung angeboten, die angeblich von den Werken der Menschen abhängt, statt von der Gnade und Gerechtigkeit Gottes.

Zauberei und Esoterik sind heute wieder modern. Längst ist es normal geworden, Gottes Gesetz zu übertreten. Ehebruch und Abtreibung sind in allen Ländern gang und gäbe. Die Familien zerfallen, weil jeder nur an die eigene Verwirklichung denkt.

Der Feind Gottes ahmt das Wirken des Heiligen Geistes nach. Man berichtet von Wunderheilungen, elektrischen Strömen, die den Körper durchpulsen. Die Gläubigen sprechen auf einmal ein unverständliches Kauderwelsch und meinen, sie hätten die Sprachengabe von Pfingsten erhalten. Aber diese Manifestationen sollen die Menschen auf verzauberten Boden festbannen. Dadurch werden sie für die Liebe Gottes blockiert. Sie erkennen nicht, was Gott wirklich von ihnen erwartet: nämlich daß sie ihn, den Schöpfer, mit allen Kräften lieben und ihm gehorchen und daß sie ihren Nächsten lieben wie sich selbst.        2.Korinth.11,14 

Luzifer wird am Ende versuchen, alle Menschen unter seine Herrschaft zu bringen. Wer sich der religiös-politischen Macht nicht beugen will, wer nicht bereit ist, Geschaffenes anzubeten statt den Schöpfer, der wird verfolgt und soll schließlich getötet werden.   Offenb.13,15-17

Wer Gott treu bleibt, bekommt sein Siegel als Eigentumszeichen. Diesen versiegelten Nachfolgern Jesu wird nichts geschehen, wenn die ökologischen Systeme der Erde zusammenbrechen. Dann werden die Anhänger Satans und die bösen Dämonen freie Hand haben. Aber Gott beschützt seine Kinder.  Offenb.7,3

Jeder wird auf die Probe gestellt: will er dem Schöpfer gehorchen, weil er ihm vertraut? Oder läßt er sich von gottfeindlichen Mächten manipulieren? Offenb.14,12 

Wenn jeder Mensch seine Entscheidung endgültig getroffen hat, werden im Himmel alle Akten geschlossen. Jesus vermittelt nicht mehr für die Menschen. Matth.25,10

Die Erde wird von Katastrophen heimgesucht. Johannes hat sie unter dem Symbol von sieben Schalen beschrieben, die mit dem Zorn Gottes gefüllt sind. Die letzten dieser Plagen werden über die Anhänger Luzifers ausgegossen. Er kann seine Leute nicht beschützen. Die große Stadt Babylon geht unter, das Bündnis zwischen Religion und Politik zerbricht und damit auch Welthandel und Zivilisation. Offenb.16,1

 Unter dem Druck der Not wird ein Sündenbock gesucht. Alle Andersdenkenden, die sich der selbstgemachten Religion nicht angepaßt haben, sollen umgebracht werden. Offenb.13,15

 Doch bevor das Urteil vollstreckt werden kann, greift Jesus ein. Er läßt seine Braut, die Gemeinde, nicht in der Hand des Feindes umkommen. Während die Erde bebt. Berge einstürzen und Vulkane die Landschaft in ein Feuermeer verwandeln, nähert sich eine kleine Wolke der Erde. Sie wird immer größer, bis sie den ganzen Himmel bedeckt. Offenb.14,14

 Jesus Christus, der Gekreuzigte und Auferstandene kommt, um sein Volk zu befreien. Die Posaune Gottes erschallt. Matthäus 24,30+31

 Täusende von Engeln begleiten den König aller Könige, den Herrn aller Herren. Wie mächtiges Donnergrollen dringen ihre Schallwellen bis in die tiefsten Gräber. Alle, die Gott treu waren, stehen vom Tod auf. Die noch lebenden Treuen werden gleichzeitig verwandelt. Sie bekommen einen neuen Körper, der nicht von der Sünde gezeichnet ist. Dann werden alle gemeinsam zu Jesus gebracht, der mit ihnen in den Himmel hinauffährt. 1.Thess.4,16+17

 Da sind Menschen aus allen sozialen Schichten, aus allen Rassen und Völkern. Sie haben eins gemeinsam: sie verlassen sich nicht auf ihre eigenen Leistungen. Sie vertrauen Jesus, der sie gerechtgesprochen hat und seinen Charakter, sein Wesen in ihnen sichtbar werden läßt. Offenb.15,2-4

 Getrennte Familien werden wieder vereint. Freunde fallen sich um den Hals. Schmerzen, Kummer und Leid liegen nun hinter ihnen.  Ihrem neuen Körper kann weder Alter noch Krankheit etwas anhaben. Ihr neues Herz ist befreit vom Ziehen und Zerren des alten Egoismus. All das ist vorbei. Sie gehen einer neuen Zukunft entgegen.

Sie dürfen nun das Paradies, die eigentliche Heimat des Menschen, für alle Zeit genießen. Offenb.21,4-7

 Tausend Jahre lang werden sie mit Jesus im himmlischen Jerusalem regieren. In dieser Zeit werden die Lebensberichte der anderen Menschen durchforscht. Die Ungläubigen sind nämlich bei der Wiederkunft Jesu durch seinen Glanz getötet worden. Jetzt wird über ihr Schicksal entschieden. Jeder kann Einblick in die Gerichtsakten bekommen. Jeder wird einsehen, daß Gott gerecht und liebevoll ist. Offenb.20,6 Offenb.6,16 2.Thess.2,8 

Während dieser Zeit ist Luzifer auf der Erde allein. Mit seinen bösen Engeln zusammen irrt er in den Trümmern einer Welt herum, die er zerstört hat. Wenn tausend Jahre um sind, läßt Gott die Ungläubigen noch einmal auferstehen. Luzifer bekommt für kurze Zeit seine Macht zurück. Menschen aus sechs Jahrtausenden bevölkern die Erde. Da sind Riesen aus Adams Zeit, die Erbauer des babylonischen Turmes, die mächtigen Pharaonen und die Könige der Weltreiche. Die Unerlösten aller Zeiten, die lieber sich selbst dienen wollten als ihrem Schöpfer, sehen sich nun einer neuen, schrecklichen Realität gegenübergestellt. Offenb.20,1-3  Offenb.20,7-10

Sie marschieren unter Luzifers Fahne über die Erde. Plötzlich entfaltet sich wie in einem Superfilm das Panorama der Weltgeschichte. Jeder Mensch, ja Satan selbst - sieht die Szenen seines Lebens vorüberziehen. Jeder erinnert sich, wie er von der Stimme des Gewissens gemahnt worden ist. Da fallen alle vor Gott nieder. Aber diese Anbetung geschieht nicht aus Liebe. Bald schon hetzt Luzifer die Massen wieder gegen Gott auf. Er möchte die Stadt Gottes erstürmen, die aus dem Himmel gekommen ist. Offenb.15,4 Philipper 2,10

 Da fällt Feuer von Gott aus dem Himmel. Der Feuersee verschlingt alles. Nichts bleibt von ihnen übrig. Das ist der zweite Tod, die endgültige Trennung des Sünders von Gott und damit auch das Ende seiner Existenz. Sünde und Sünder werden endgültig vernichtet samt Luzifer, seinen Engeln und allem Bösen. Offenb.20,9

 Aus diesem Feuer geht die neue Schöpfung hervor. Offenb.21,1

 Die Welt wird in Feuer gebadet und gereinigt. Die Elemente werden vom Schöpfer neu gestaltet. Die Erde wird zum neuen Paradies, zur Heimat für alle, die hineinwollten und das durch ihr Leben hier auf der Erde bewiesen haben. Eine Erde für Gottes treue Kinder, eine schönere Erde als je zuvor, eine Welt des Friedens und der Sicherheit. Eine Welt, in der Jesus und seine erlösten Kinder glücklich miteinander leben werden. Eine Welt der Liebe.

 Vom Thron her hörte ich eine starke Stimme:

Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen. er wird unter ihnen wohnen...